Ein fürstliches Golf-Fest

Der Fürsten Golf Cup feierte letzten Samstag im Golf Club Bad Ragaz seine sechszehnte Ausgabe. Mit mehr als 200 Teilnehmern ist er nicht nur das grösste Golfturnier des Golfverband Liechtenstein sondern auch das grösste Golfturnier in unserer Region. 

Alle Bruttosiege gingen an die Liechtensteiner Nationalmannschaft: Sebastian Schredt spielte die beste Runde des Tages und sicherte sich mit einer 1-über-Par-Runde den Titel bei den Herren. Bei den Damen triumphierte Christine Tinner-Rampone mit einer 3-über-Par-Runde. In der Juniorenwertung glänzte Sebastian Marxer mit einer 2-über-Par-Runde, holte sich souverän den Junioren Bruttosieg und unterspielte dabei sein Handicap gleich um neun Schläge. Auch das Wetter spielte mit; alle dunklen Wolken zogen vorbei, doch die Gewitter blieben aus. Zur Freude aller Teilnehmer konnte das Turnier fast im Trockenen gespielt werden. Am Abend wurde im Clubhaus des Golf Club Bad Ragaz ein fürstliches Golf-Fest gefeiert, begleitet von einem köstlichen BBQ und Live-Musik.

In allen Kategorien wurde an diesem Tag sehr gut gespielt: bei der Nettowertung sicherte sich Walter Dalmonek mit 42 Nettopunkten den ersten Platz in der Kategorie I vor Anna Beck mit 40 Punkten. Toni Putzi belegte mit 39 Punkten den dritten Platz und schaffte das seltene Kunststück mit einer 79er-Runde ein besseres Bruttoergebnis zu erzielen als sein eigenes Alter. In der Nettowertung Kategorie II setzte sich Pascal Bigliel mit 48 Punkten an die Spitze vor Alexander Rhomberger mit 46 Punkten. Den dritten Rang belegte Klaus Beutel mit 43 Nettopunkten. Die Kategorie III gewann Robert Hehle mit hervorragenden 52 Nettopunkten gefolgt von Susann Oehy mit 49 Nettopunkten und Philipp Bigger mit 45 Punkten. Auch bei den Junioren wurde sehr gutes Golf gespielt: Julian Marxer gewann mit beindruckenden 49 Punkten die Netto-Juniorenwertung vor Gian-Luca Tinner mit 39 Punkten gefolgt von Fynn Suter und Fabian Heutschi mit je 38 Punkten. Die Sonderwertung Nearest-to-the-Pin ging bei den Damen an Anna Beck und bei den Herren an Lutz Volke. Die längsten Drives erzielten Andrea Heutschi-Rhomberger bei den Damen und Marco Caligari bei den Herren. Am Ende waren jedoch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Sieger: Golfspielen bei perfekten Bedingungen und kulinarisch fürstlich verwöhnt werden – was will man mehr? 

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